Joosten Transit Spedition und Truck Service GmbH, Kalkar, Nordrhein-Westfalen

LKW-Fahrer-Jobs für Nahverkehr
Im Nahverkehr schläfst du jede Nacht im eigenen Bett. Bezahlt wird das mit einem Tag, der aus Stopps, Rangieren und Papier besteht.
Offene Stellen im Nahverkehr
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Wie der Alltag aussieht
Du beginnst früh, fährst eine feste Runde und bist am Nachmittag oder frühen Abend zurück auf dem Hof. Statt weniger langer Etappen hast du viele kurze: acht, zwölf, manchmal zwanzig Stopps. Zwischen zwei Kunden liegen selten mehr als dreißig Minuten.
Der anstrengende Teil ist nicht das Fahren, sondern alles drumherum: rückwärts in enge Hinterhöfe, zugeparkte Ladezonen, Paletten mit dem Hubwagen über Kopfsteinpflaster, Unterschriften einsammeln. Wer glaubt, Nahverkehr sei die bequeme Variante, hat noch keine Getränketour gefahren.
Was du brauchst
Je nach Fahrzeug reicht die Klasse C, für den Gliederzug brauchst du CE. Dazu die Berufskraftfahrerqualifikation und die Fahrerkarte. Wichtiger als lange Erfahrung ist hier Rangiersicherheit — in der Stadt zählt jeder Zentimeter.
Viele Betriebe erwarten, dass du selbst ablädst und mit Hubwagen oder Mitnahmestapler umgehen kannst. Ein Staplerschein ist oft gern gesehen und wird manchmal vom Betrieb bezahlt.
Wo du damit unterwegs bist
Nahverkehrsstellen gibt es überall dort, wo Menschen wohnen und Betriebe beliefert werden: Handel, Gastronomie, Bau, Entsorgung, Werkverkehr zwischen zwei Standorten. In den Ballungsräumen ist die Auswahl am größten, in der Fläche werden die Runden länger und die Kunden weniger.
Worauf du beim Betrieb achtest
Frag nach der Zahl der Stopps und danach, ob du selbst ablädst. Das ist der Unterschied zwischen einem Fahrerjob und einem Job, bei dem du auch fährst.
Frag, ob die Tour fest ist oder täglich neu geplant wird — eine feste Runde lernst du in zwei Wochen, eine wechselnde nie. Frag, wie die Arbeitszeit gerechnet wird und was passiert, wenn du wegen Stau später zurück bist: bezahlte Überstunde, Gleitzeit oder Pech gehabt?
Frag nach dem Fahrzeug und danach, wer es wäscht und wartet. Und frag, ob ein Staplerschein verlangt wird und wer ihn bezahlt.
Und noch etwas: Im Nahverkehr entscheidet der Kunde über deinen Ruf. Wer den Markt pünktlich beliefert und die Leergutpaletten ordentlich mitnimmt, hat es nach vier Wochen leichter als jeder Neue. Das ist der Teil des Jobs, den keine Anzeige beschreibt und den gute Betriebe trotzdem sehen.
Verwandte Einsatzarten
Fernverkehr — dieselbe Ladung, aber die Woche über unterwegs.
Kühltransport — Nahverkehr mit Kühlaggregat, meist früh am Morgen.
Kipper — Nahverkehr auf der Baustelle statt an der Rampe.

